Otter, Falke oder Hirsch – das ist dein indianisches Sternzeichen

Sternzeichen wie Waage, Schütze oder Wassermann kennen Indianer nicht. Denn anstatt auf Sternbilder vertrauen die Ureinwohner Nordamerikas auf die Kraft der Natur! Um die Persönlichkeit eines Menschen zu erkennen, schauen sie nicht in die Sterne, sondern nutzen seit Urzeiten das Erd- oder Medizinrad, mit dem sie Natur-Horoskopeerstellen können. Zwölf Tieren – den sogenannten Totems – ordnen sie dabei zwölf verschiedene Persönlichkeitstypen zu. Diese sollen die Seele eines Menschen besonders gut beschreiben. Denn wer in einer bestimmten Jahreszeit geboren wurde, steht in enger Verbundenheit mit den Kräften dieser Zeit. Neugierig geworden? Wir verraten dir, welches indianisches Totem du bist!

 

Welches ist dein indianisches Sternzeichen?

 

Die Gans (22. Dezember – 19. Januar)

Der trostlose und kalte Winter hat die Natur fest im Griff. Diejenigen, die in der Jahreszeit der Gans geboren wurden, zeichnen sich durch große Ausdauer, starkes Selbstvertrauen und Entschlossenheit aus. Schon kleine Rückschläge entmutigen sie jedoch schnell. Denn die Gans kann eigensinnig und schwermütig sein. Sie ist sehr genügsam, neigt aber auch zur Melancholie. Veränderungen mag sie gar nicht. Außerdem ist die Gans sehr bodenständig und ehrlich.

 

Der Otter (20. Januar – 18. Februar)

Auch wenn immer noch niedrige Temperaturen herrschen, die Kraft der Sonne nimmt endlich wieder zu. So wie sich die Natur langsam auf neues Wachstum vorbereitet, so ist auch der Otter voller Tatendrang. Er ist erfinderisch und kreativ und gestaltet seine Umwelt daher gerne um. Zudem ist er fortschrittlich und seiner Zeit oft voraus. Gleichzeitig widerspricht der Otter gerne und ist häufig unangepasst. Obwohl er freiheitsliebend ist, ist er ein absoluter Familienmensch und ein zuverlässiger Freund.

 

Der Wolf (19. Februar – 20. März)

Der Wolf steht in vielen Stämmen mit dem Puma gleich. Der Wolf ist vorsichtig, anpassungsfähig und gerissen. Durch seine große Sensibilität kann er sich gut in andere hineinfühlen und ist gerechtigkeitsliebend, neigt aber auch dazu, sich zu stark von anderen beeinflussen zu lassen. Der Wolf kann unentschlossen und ängstlich sein. Wie für den Wolf typisch, liebt er die Unabhängigkeit, fühlt sich aber auch im Rudel wohl.

 

Der Falke (21. März – 19. April)

Der Falke wird in der Jahreszeit des Erwachens geboren. Er ist voller Energie und impulsiv, daher muss es bei ihm alles immer sehr schnell gehen. Er ist der geborene Jäger und Anführer und ist daher eher ein Einzelgänger. Der Falke ist sehr unternehmenslustig und kreativ und nimmt neue Herausforderungen daher begeistert an. Er ist aber auch egozentrisch und ungeduldig.

 

Der Biber (20. April – 20. Mai)

Die Zeit des Bibers ist der Frühling, wenn die Natur erwacht ist und die Blumen blühen. Der Biber ist ein warmherziges Wesen und spiegelt damit die Frühlingssonne wider. Er ist ausdauernd und wie auch der Otter immer dabei, seine Umwelt umzugestalten. Sicherheit ist ihm wichtig, oft ist er aber starrsinnig und inflexibel. Er erarbeitet sich alles mit Fleiß. Dadurch kommt der Biber aber oft lange nicht voran.

 

Der Hirsch (21. Mai – 20. Juni)

Der Frühling hat zur Geburt des Hirschs seinen Höhepunkt erreicht. Die Tage werden immer länger und alle Pflanzen stehen in voller Pracht. Wie auch die Natur, kann der Hirsch Veränderung bewirken. Er ist optimistisch, kreativ, kommunikativ und sehr umgänglich. Sein wechselndes Temperament passt auch zur Jahreszeit, denn er ist launisch, häufig auch nervös und unruhig.

 

Der Specht (21. Juni – 22. Juli)

Es ist Sommer! Die Kraft der Sonne lässt alles erblühen. Das entspricht auch dem Gemüt des Spechtes: Er ist warmherzig, fürsorglich und stets beliebt. Der Specht tut alles für andere und ist nicht nur seiner Familie gegenüber fürsorglich. Das kann aber auch erdrückend wirken. Außerdem neigt er dazu, sich zu viele Sorgen zu machen. Dadurch kann der Specht auch launisch und introvertiert sein.

Der Lachs (23. Juli – 22. August)

In der Mitte des Sommers ist es am heißesten. Menschen, die nun geboren werden, sind fröhlich, mutig und extrovertiert. Der Lachs schwimmt geradezu durch sein Leben und geht dabei seinen eigenen Weg. Dadurch ist er die perfekte Führungspersönlichkeit. Rückschläge werfen den Lachs allerdings schnell aus der Bahn. Wenn etwas nicht nach seinem Willen geschieht, kann er auch leicht bestimmend und arrogant sein.

 

Der Braunbär (23. August – 22. September)

Wer im Spätsommer geboren wurde, ist großzügig und fleißig, wie die Natur zur Zeit der Ernte. Der Braunbär ist sehr gewissenhaft und zuverlässig. Vor allem ist er aber an seinem Überleben interessiert. Neues auszuprobieren fürchtet er daher. So steht er sich oft selbst im Weg. Er ist pragmatisch und ordentlich, kann aber auch pedantisch und überkritisch sein. Der Braunbär ist ein heimlicher Romantiker.

 

Der Rabe (23. September – 23. Oktober)

Es ist Herbstbeginn und die Natur kommt langsam zur Ruhe. Es ist die Geburtszeit des Raben. Er hat ein reflektierendes Wesen, ist sehr kommunikativ, freiheitsliebend und intelligent. Der Rabe sehnt sich stark nach Ausgewogenheit und Gerechtigkeit. Dadurch ist er der geborene Diplomat. Der Rabe ist sehr sozial, hat aber oft Schwierigkeiten die eigene Meinung stark genug zu vertreten. So verliert der Rabe schnell seine eigenen Wünsche aus den Augen.

 

Die Schlange (24. Oktober – 21. November)

Oktober und November ist die Zeit des Nebels. In Verbindung mit Frost erhält die Natur etwas Geheimnisvolles. Genau so lässt sich auch die Schlange beschreiben: undurchsichtig und scharfsinnig, aber auch kühl. Anderen vertraut sie nicht so leicht, ist aber gleichzeitig immer für andere da. Um Gefühle zu offenbaren, braucht sie Zeit und vor allem Vertrauen. Schlangen sind zudem sehr energisch, haben viele Ideen aber oft Probleme, diese anderen nahezubringen.

 

Die Eule (22. November – 21. Dezember)

In der letzten Phase des Herbstes bereitet sich die Natur auf den Winter vor. In dieser Zeit wird die Eule geboren. Sie hat einen klaren Verstand, ist klug und berät andere gern. Die Eule hat dabei einen sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und einen Blick fürs Detail. Außerdem gilt sie als ein Symbol für Kraft und Stärke. Allerdings ist sie auch sehr ungehalten und liebt ihre Freiheit über alles. Die Eule fühlt sich wohl in führenden Positionen, kann darin aber auch zu dominierend sein.

 

Quelle

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