New York, die karibischen Staaten und Bali haben Einwegplastik verboten

Immer mehr Staaten gehen nun endlich den Schritt, der seit langem überfällig ist: seit dem 1. Januar dieses Jahres sind Einwegplastik-Produkte in vielen Teilen der Welt verboten.

 

In der Millionenmetropole New York gilt das Verbot für Einwegtüten, Strohhalme und Essensbehälter aus Polystyrol, die zumeist für Burger Verpackungen und für Trinkbecher verwendet werden. Um das Verbot in NYC durchzuführen, mussten die Aktivisten ganze 5 Jahre lang mit den Lobbyisten der Plastikindustrie verhandeln. Der Stadtrat hatte das Gesetz bereits im Jahre 2013 erwirken wollen.

 

Alle betroffenen Geschäfte haben eine Übergangszeit von 6 Monaten um Alternativen anzubieten. Haben sie es bis Juli 2019 nicht geschafft, droht eine Strafe in Höhe von 250 Dollar.

 

„Es gibt keinen Grund, dass dieser umweltschädliche Stoff weiterhin untere Straßen, Halden und Kanäle zumüllt“, so New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio.

 

Neben New York ziehen auch 8 Staaten aus der Karibik mit

In Jamaika, Barbados, Belize, auf den Bahamas, in Costa Rica, auf Dominica, Grenada und auch Trinidad und Tobago gilt seit dem 1. Januar ebenfalls ein Verbot auf alle Einwegplastik-Produkte. Mit dem Verbot wollen die Länder gemeinsam gegen die Verschmutzung in den Ozeanen vorgehen. Mancherorts macht der Plastikmüll mehr als die Hälfte des anfallenden Abfalls aus.

 

Zugemüllte Traumstrände auf Bali haben bald ein Ende

Auf Bali ist es besonders verheerend. Das Meer und nahezu alle Strände sind betroffen. Der Plastikmüll ist überall. Dort gilt ein Verbot von Plastiktüten, Plastikflaschen, Strohhalmen und Styropor bereits seit dem 24. Dezember 2018.

 

Neben China gilt Indonesien als zweitgrösster Verursacher von Kunststoffmüll. Ein. Sinnbild für die Verschmutzung sind die sogenannten „Müllberge“, auf denen täglich über 1000 Tonnen Müll landen. 200.000 Tonnen werden pro Jahr ins Meer gespült. Besonders schlimm ist es in der Regenzeit. Doch damit ist jetzt Schluss.

 

Quelle

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